, Steiner Jürg

Vom Abstieg zur Krönung – Volleyball TV Zollikofen schreibt Erfolgsstory

Nach vielen Jahren in der 3. Liga musste die Volleyballmannschaft des TVZ in der Saison 2024/2025 einen herben Rückschlag hinnehmen: der Abstieg in die 4. Liga. Dieser Einschnitt blieb nicht ohne Folgen. Mehrere Spieler verliessen das Team, und plötzlich stand die Mannschaft vor einem Umbruch.

Mit dem alten Kader und einigen jungen Spielern startete der TVZ in die Saison 2025/2026. Das primäre Ziel war zunächst klar definiert: Stabilität zurückgewinnen, die neuen Spieler integrieren und als Team wieder zusammenfinden. Der Gedanke an einen direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga war zwar präsent – ob realistisch oder nicht, wusste zu diesem Zeitpunkt allerdings niemand.

Doch die Saison entwickelte sich besser als erwartet. Zwar wurden die Spiele nach wie vor stark von den erfahrenen Stammspielern geprägt, doch die Mannschaft wuchs zunehmend zusammen. Schritt für Schritt festigte sich der TVZ in der Spitzengruppe der Liga. Anfang März stand dann fest: Der Wiederaufstieg war geschafft.

Der Höhepunkt folgte am 20. März beim Liga-Meistertournier. In zwei hochklassigen und emotionalen Spielen gegen Langnau und Solothurn zeigte der TVZ sein ganzes Potenzial. Mit Teamgeist, Einsatz und spielerischer Klasse gelang die Krönung: der Ligasieg unter den Viertligisten im Kanton Bern.

Doch mit dem Erfolg beginnt zugleich die nächste Herausforderung. Die Rückkehr in die 3. Liga erfordert erneut Anpassungen. Die Mannschaft ist sich bewusst, dass sie in der aktuellen Form noch nicht bereit ist für die kommende Saison 2026/2027. Deshalb läuft bereits die nächste Phase der Neuorientierung: Neue Spieler sollen integriert, Trainings intensiviert und eine nachhaltige Strategie entwickelt werden.

Die Volleyballmannschaft des TV Zollikofen blickt auf eine beeindruckende Saison zurück – und gleichzeitig mit Zuversicht nach vorne. Die Richtung stimmt. Jetzt gilt es, den nächsten Schritt zu machen. Ein herzliches Dankeschön an alle Kollegen, die mit viel Engagement diese tolle Saison möglich gemacht haben – und ein hoch auf Lino und Fäbu, unsere Trainer.