, Ritter Hans

Sommersportlager Adelboden 6. - 10. Juli

Am Montagmorgen der ersten Schulferienwoche war reger Betrieb auf dem Parkplatz Geisshubel. 28 Kids mit vollen Taschen und Koffer waren bereit für eine Woche Sommersportlager in Adelboden. Die Reise mit dem Car dauerte gut eine Stunde und ging tip top. Gut in Adelboden angekommen, wurde alles Gepäck und Material bei der Unterkunft deponiert. Da wir das Haus noch nicht beziehen konnten, starteten wir mit dem Lagertanz. Mona und Celina hatten in der Vorbereitung eine Choreo zusammengestellt, die uns nun ein erstes Mal vorgestellt wurde. Das «Zmittag» für den ersten Tag hatte jedes selber im Rucksack. Nach der Mittagspause stand der OL auf dem Programm. Thom hatte Karte und Postenbeschrieb vorbereitet. In kleinen Teams machten sich die Kids auf den Weg, die Gegend von Adelboden zu erkunden. Während die Kids unterwegs waren, konnte das Haus bezogen werden. Manu und Denise machten die Zimmereinteilung und die Küchencrew, Ursula und Ueli Ryser, Doris und Marc Thomet, richtete sich ein und machte sich ans Abendessen. Den Abend dann durften die Kids frei gestalten.

Der Dienstag stand im Zeichen der drei Trainingsgruppen. Nach einem kurzen Fussmarsch ins Dorf erreichten wir die Anlagen rund ums Schulhaus. Dort hatten wir Platz für Wurf, Unihockey und Korbball. Es war warm, sehr warm. Gut hatte es einen Wasserspender in der Nähe. Am Nachmittag kürzten wir die Trainingseinheit und machten die letzte Lektion im Freibad von Adelboden. Nach dem Abendessen spielten wir das schon fast legendäre Lagerlotto. Wie richtig. Es gab verschiedene Gänge und sehr schöne Preise zu gewinnen. “Lotto! Abeläse! 07 guet, 15 guet 37 guet“ usw. Es machte allen Spass. Dann war da ja noch dieser Fussballmatch Schweiz – Kolumbien. Spielbeginn 22 Uhr… Nach der ersten Halbzeit war für die meisten schlafen angesagt, denn der nächste Tag startete früh und so vernahmen wir das Resultat halt erst am Morgen.

Mittwoch gleich Wandertag. Tagwach für die Gruppe Thom 04:15. Abmarsch 05:00, Ziel Ammertenspitz, Höhe: 2613 m. Ausser Thoms Wanderschuhen und ein paar Blasen hat die 6er Gruppe die Wanderung gut überstanden. Super. Die zweite Gruppe mit Manu und Denise wanderten via Adelboden Dorf, Tschentenalp auf den Schwandfeldspitz. Höhe: 2025 m. Auch diese Gruppe meisterte die Tour sehr gut. Die Jüngsten machten sich mit dem Ältesten auf die Spur von Marco Odermatt. Vom Boden aus starten wir auf die Strecke vom Chuenisbärgli. Einfach vom Ziel an den Start. Steil, sehr steil ist er, der Zielhang. Auch wir überstanden den sehr warmen Mittwoch gut und freuten uns aufs Znacht. Dem Spielabend zogen Viele ein frühes Schlafen gehen vor.

Donnerstagmorgen. Ein erneut sehr warmer Tag war angesagt. Nach dem Frühstück gings nochmals auf die Trainingsplätz im Dorf. An den Posten Minitennis, Sprint und Koordination wurden die Kids nochmals gefordert. Es war warm, sehr warm. Nach der Mittagspause machten wir uns auf den Weg Richtung Schermtanne. Bei der Abzweigung Badi zweigten wir links ab. Die drei Stunden in der schönen Bergbadi gingen im Flug vorbei. Es wurde Volleyball gespielt, geschwommen und ab dem Sprungbrett gesprungen. Speziell in der Badi ist das Minitramp, das die Landung im Wasser vorsieht. Alles wurde rege benutzt. Das Lagerquiz und die Lagerdisco machten den Abschluss eines schönen Tages im Berner Oberland. “Weni nume wüsst wos Vogulisi wär. Z’Vogulisi chunnt vo Adubode här…

Schon war der letzte Tag angebrochen. Erste Aufräumarbeiten standen bereits vor dem Zmorge an. Alle Zimmer mussten vor dem “Ausrücken“ geräumt werden. Der Lagerwettkampf mit Hindernisparcours und Stafette bildet den Abschluss der sportlichen Aktivitäten. Nach dem Mittagslunch wurden die Putzteams gebildet. Die Jüngsten kamen wiederum mit dem Ältesten ums Putzen. Wir hatten noch einen Termin beim Wasserspender im Dorf…

Pünktlich um 15:15 war Gepäck und Material im Car verladen und wir machten uns auf die Heimreise. Auf dem Parkplatz Geisshubel wurden wir von zahlreichen Eltern und Geschwistern empfangen. (So ging es wohl auch der Schweizer Nati…) Das war sehr schön. Nun konnten wir auch unseren Lagertanz, der uns die ganze Woche begleitete, vor Publikum zeigen. Danke Kids, habt ihr super gemacht.
Dank an die Eltern, die ihre Kids ins Sommersportlager schicken, es war super. (Auch, oder gerade wegen, ohne Handy)…
Danke Thom, Manu und Denise, danke Ursula, Ueli, Doris und Marc. Mal schauen, wo es uns nächstes Jahr hinführt.